Der Einsatz von Alginit ist immer dort anzuraten, wo hohe Wasserbindung und Nährstoffspeicherung gefordert sind. Dies gilt für alle kultivierten Böden, insbesondere für extrem leichte Böden und verbessert die Bodenstruktur durch eine Erhöhung der organischen Substanz. Anwendungsgebiete mit hohem Potential für Alginit finden sich somit in ariden und semi-ariden Zonen der Welt, wie zum Beispiel im nahen und mittleren Osten, Nordafrika und Asien.

Eine der markantesten Fähigkeiten von Alginit ist seine hohe Feld- und nutzbare Feldkapazität, welche mindestens 63% beziehungsweise 41% beträgt. Das bedeutet, dass 1 t Alginit mindestens 630L Wasser speichern kann, wovon 410L Wasser direkt pflanzenverfügbar sind.

Alginit ermöglicht somit ein natürliches Wassermanagement. Es hat einen positiven und regulierenden Effekt bezüglich des Wassergehaltes im Boden indem es bei Bedarf Wasser für die Pflanzen zur Verfügung stellt. Der Zyklus der Wasserspeicherung und der Wasserabgabe geschieht laufend und fortwährend. Daher ist Alginit bestens geeignet fortschreitende Verwüstung zu bekämpfen und damit Agrarland zurückzugewinnen.

Alginit entspricht den Vorschriften der biologischen Bodenbearbeitung, in der ausschließlich natürliche Stoffe verwendet werden dürfen. Alginit kommt in ökologischen Betrieben und in der Biowirtschaft zum Einsatz.

Der Einsatz von Alginit empfiehlt sich daher bestens in folgenden Anwendungsgebieten:

  • Wüstenbekämpfung
    • Verhinderung der Wüstenausbreitung
    • Rekultivierung von ariden und semiariden Zonen
    • Verbesserung des Wasserhaushalts
    • Minimierung der Bodenerosion
    • Reduzierung von Verdunstung und Versickerung
  • Garten- und Landschaftsbau
    • Straßenbegrünung und öffentliche Grünflächen
    • Hotel- und Parkanlagen
    • Golfplätze und Sportanlagen
    • Dachbegrünung
  • Substratherstellung
    • Anreicherung organischer Substanz
    • Verbesserte Wasserhaltefähigkeit
    • Verbesserte Nährstoffspeicherfähigkeit
    • Minimierung der Nährstoffauswaschung
    • Verbesserte Nährstoffversorgung der Pflanze
  • Land- und Forstwirtschaft, Baumschulen
    (insbesondere in ariden und semiariden Klimazonen)
    • Anreicherung organischer Substanz
    • Verbesserte Wasserhaltefähigkeit
    • Verbesserte Nährstoffspeicherfähigkeit
    • Minimierung der Nährstoffauswaschung
    • Reduzierung der Düngermengen
    • Verbesserte Nährstoffversorgung der Pflanze
    • Verbesserte Bodenstruktur